Fachlich überarbeitet · BG ETEM

Sicherheitsunterweisung für Elektrohandwerk

Im Elektrohandwerk muss die Unterweisung Arbeitsauftrag, Qualifikation, elektrische Gefährdung und den tatsächlich hergestellten sicheren Zustand zusammenführen.

Such- und Arbeitsintention: Tätigkeitsbezogene Unterweisung für elektrotechnische Arbeiten vorbereiten.

Was diese Seite eigenständig beantwortet

Anders als die allgemeine Elektrofachseite verbindet diese Seite Arbeitsgrenzen, Freischaltung und Stromunfallorganisation mit dem Unterweisungsablauf.

Praxisbeispiel aus dem Arbeitsablauf

Vor einem neuen Montageauftrag legt die verantwortliche Elektrofachkraft Schaltzustand, Arbeitsgrenze, fünf Sicherheitsregeln, Prüfmittel und Notfallweg fest und lässt die Beschäftigten den Ablauf erklären.

Betriebliche Prüfpunkte

  • Anlagen- und Arbeitsverantwortung benennen
  • Arbeitsgrenze und Schaltzustand eindeutig festlegen
  • Prüfmittel und PSA dem Auftrag zuordnen
  • Verhalten bei Stromunfall praktisch besprechen

Zugeordnete Fachmodule

Tätigkeiten und Gefährdungen im Zusammenhang

Tätigkeiten

Gefährdungen

  • Direktes Berühren aktiver Teile

    Elektrische Gefährdungen entstehen durch Stromdurchgang, Lichtbogen, fehlerhafte Anlagen oder elektrostatische Entladung. Direktes Berühren aktiver Teile bezeichnet die konkrete Ausprägung an offenen, beschädigten oder unzureichend abgedeckten Teilen.

  • Störlichtbogen

    Elektrische Gefährdungen entstehen durch Stromdurchgang, Lichtbogen, fehlerhafte Anlagen oder elektrostatische Entladung. Störlichtbogen bezeichnet die konkrete Ausprägung bei Schaltfehlern, Kurzschluss und Arbeiten an Verteilungen.

  • Fehlende Freischaltung

    Elektrische Gefährdungen entstehen durch Stromdurchgang, Lichtbogen, fehlerhafte Anlagen oder elektrostatische Entladung. Fehlende Freischaltung bezeichnet die konkrete Ausprägung bei Wartung, Fehlersuche und unerwartetem Wiederanlauf.

Primärquellen und fachliche Grundlagen